NFS & Vista Ultimate NFS Client

Sammlung von Anleitungen und HowTos für dBox2
palace
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NFS & Vista Ultimate NFS Client

Beitrag von palace »

Hi,

hat jemand von euch den Vista NFS Client bereits zum laufen gebracht?
Enttäuscht musste ich feststellen, dass es sich hierbei nicht nur um ein Serverfreies NFS handelt, sondern auch um einen kastrierten Client...

Jedoch war ich recht überrascht, dass nach der Installation sofort ein Connect mit dem nun vorhandenen "mount" Befehl möglich war; leider nur sehr eingeschränkt...

Mountet man per Befehl mit -u und -p und erzeugt auf der Box en Verzeichnis mit 777 Rechten kann man im CMD auch schreibend zugreifen. User/Group haben dann ID "-2"

Hat das bereits jemand probiert und perfektioniert?

Denn ich habe nach 6 Stunden Basteln keine alltagstaugliche Lösung, die ein Arbeiten mit dem Explorer erlaubt zustande gebracht...

Edit:

1. Installieren des NFS Clients unter "Programme und Funktionen" (Verwaltung nicht nötig)

2. auf der DBox müssen die zu exportierenden Verzeichnisse das Recht "chmod 777" bekommen!
bspw:

Code: Alles auswählen

/hdd *(rw,no_root_squash,sync)
/mnt/custom/Aufnahme *(rw,no_root_squash,sync)
3. mount -o rsize=32,wsize=32,mtype=soft,nolock -u:root -p:dbox2 \\dbox2\mnt\custom\Aufnahme w:
wobei das Verzeichnis und der Laufwerksbuchstabe anzupassen sind

4. Reboot
Die gemounteten Verzeichnisse sind Permanent
Zuletzt geändert von palace am Dienstag 23. Oktober 2007, 23:31, insgesamt 2-mal geändert.
NoX1911
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Beitrag von NoX1911 »

Keine Ahnung, ob dir das hilft...

Ich habe cygwin installiert (als NFS Server) für Direktaufnahmen. Es wird nur NFS v2 unterstützt, somit muss als max. Dateigröße auf der Box '2000' angegeben werden. Funktioniert aber sonst einwandfrei...

http://www.csparks.com/CygwinNFS/index.xhtml
wolgade
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Beitrag von wolgade »

Bevor du dir mit cygwin die Finger brichst, installier lieber parallel zu deinem Windows ein richtges Linux. Das ist einfacher und vermeidet irgendwelche NFS-Einschränkungen. Suse und Ubuntu sind sehr einsteigerfreundlich und für lau im Internet zu haben.
palace
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Beitrag von palace »

Hi,

danke :)
Es ging mir jetzt schon darum, keine Virtuelle Maschine laufen zu lassen, wobei mich VirtualBox doch sehr interessiert ;)

Es gibt ja recht schlanke Linuxe, wenn man nur NFS benötigt.

Ich war hier speziell daran interessiert, ob sich jemand die Vista Boardmittel mal genauer angeschaut hat...

Grüsse,

Chris.
wolgade
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Beitrag von wolgade »

palace hat geschrieben:Ich war hier speziell daran interessiert, ob sich jemand die Vista Boardmittel mal genauer angeschaut hat...
Dachte ich mir schon. Die Antwort ist nein. Ich hab kein Vista und werd es mir auch nicht zulegen. Ich wollte nur zart darauf hinweisen, daß es Betriebssysteme gibt, bei denen sich ein NFS-Server oder Client in fünf Miinuten konfigurieren läßt.

Es geht mir nicht ums Bekehren, aber ich kann deinen NFS-Frust ganz gut nachvollziehen. Es war seinerzeit exakt SFU in Verbindung mit der D-Box, was mich zu Linux getrieben hat. Ich bin mit dem MS-Gerödel irre geworden, weil man nie wußte, was man da eigentlich tut. Irgendwann stand mir Windows dann halt nur noch im Weg rum bei dem, was ich eigentlich wollte.
palace
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Beitrag von palace »

Hehe :)

Ich glaube sogar mit "Damn Small Linux" könnte ich mir ne Virtuelle Maschine bauen...
Wäre schön, wenn ich diese als "Dienst" unter Windows mitstarten könnte.
VMware Workstation kann das nicht - vermutlich VMware Server für Windows Server 2008...

Ich würde sicher auch länger als 5 Minuten benötigen ;)

Das Konstrukt wäre dann mit Samba Windows Shares zu Mounten um sie dann per NFS an die DBox zu exportieren...

Dann will mir noch kein Netzwerk Konstrukt einfallen, dass es mir erlaubt, die DBox von NFS zu booten (will unbedingt mal 2.6er Kernel testen), so, dass Die DBox auch ins INet kommt, wenn der Rechner aus ist...
Kann in meinem (geschenkten Gaul) Router leider keine Parameter für DHCP hinterlegen...

MS hat einen an der Klatsche, dass ich im Vista keine groups und passwd hinterlegen kann - von fehlenden Symlinks mal ab...
wolgade
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Beitrag von wolgade »

Neuzeitliche Linux-Distributionen können Windows-Partitionen verkleinern, um Platz für Linux zu schaffen. Ist deutlich einfacher, als irgendwelche Virtualisierungslösungen. Du kannst dir dann beim Systemstart aussuchen, ob du Windows oder Linux booten willst.

Aber es ist deine Entscheidung. Man kann Wochen damit verbringen, Dinge ans Laufen zu kriegen, die gar nicht funktionieren sollen oder man kann sich solch Zeug aus dem Weg räumen.
ingrid
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Beitrag von ingrid »

palace hat geschrieben:Wäre schön, wenn ich diese als "Dienst" unter Windows mitstarten könnte.
VMware Workstation kann das nicht - vermutlich VMware Server für Windows Server 2008...
VMware Server läuft auch perfekt unter jedem anderen Windows NT-System ab 2000, also Windows 2000 Workstation/Server, Windows XP, Windows 2003, Vista. (2008 gibt's eh noch nicht Final, wäre also Quatsch, wenn VMware Server nur darauf laufen würde.) Und ja, es läuft als Dienst. Und ja, Du kannst eine virtuelle Maschine automatisch als Dienst starten lassen, wenn Dein PC hochfährt und es runterfahren oder suspenden lassen, wenn Du Deinen PC herunterfährst. Du kannst sogar von jedem Windows im Netzwerk mit der VMware Konsole drauf zugreifen.
Außerdem kostet es nichts, genau wie der VMware Player. (Im Gegensatz zu VMware Workstation.)
IMO ist DAS einfacher als ein natives Linux, weil man sein vorhandenes laufendes System nicht berühren muss. Man kann darin machen, was man will, ausprobieren, etc. und es geht einfach nichts kaputt. Backup machen ist einfach eine Datei kopieren, mehr nicht. Und recht fix isses auch.
Einige der vorhandenen Hardware kann man sogar direkt durchreichen, vor allem alles, was am USB Port hängt. Ist schon was sehr feines.
Holzklotz
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Beitrag von Holzklotz »

virtualisierung unter linux in uneingeschränktem betrieb des gastsystems bietet coLinux, ich kann es nur empfehlen, wobei wie meine vorredner schon sagten, ein echtes Linux-System am Computer immer dem vorzug gegeben werden sollte,

das coLinux ist als Dienst startbar und ist in diesem Fall beinahe unsichtbar (nur im tskmngr zu sehen) zugriff via CMD oder Putty jederzeit möglich und kann halt ebend alles was ein richtiges linux auch kann
palace
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Beitrag von palace »

Update: Kurzanleitung (proofed)
rz16007
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Re: NFS & Vista Ultimate NFS Client

Beitrag von rz16007 »

Hallo,

nach straten des NFS-Servers auf der DBox habe ich den NFS-Client unter Vista installiert und dann per mount die HDD der DBox eingebunden:

mount -u:root -p:dbox2 -o nolock \\192.168.2.6\hdd X:

Ohne weitere Konfiguration kann ich jetzt Dateien von der DBox lesen / kopieren.
Leider habe ich keine Schreibrechte. Erst wenn ich die Dateirechte auf der DBox auf 777 setze geht es.
Neue Aufnahmen sind dann leider wieder schreibgeschützt.
Wie kann man das umgehen, so daß alle neuen Aufnahmen von Windows aus auch gelöscht werden können?

Ansonsten dauert der Zugriff mit dem Explorer auf die DBox einige Zeit, jeweils beim ersten Zugriff nach einiger Zeit.